Archiv für den Monat: November 2013

Verkehr…

Die letzten Tage waren wir ja in Sokodé, unserem zukünftigen Wohnort. Dazu wird meine Frau später noch was erzählen. Auf der Rückfahrt sind wir dann grad mal beim Präsidenten, ähh, einer Veranstaltung wo er auch war vorbeigefahren. Wir saßen nur ein paar Meter (vielleicht 5) neben ihm und hatten so ein optimales Blickfeld. Um uns herum lauter Größen der lokalen Politik (vielleicht auch der überregionalen, ich weiß da ja nicht wer wer ist). Als Mensch mit einer Hautfarbe die an ein Gespenst erinnert hat man da doch leichte Vorteile bei der Platzwahl. Wir mussten keinerlei Einladung oder ähnliches vorzeigen und wurden auf diese Plätze geführt. Einer der Vorteile. Ja, nachdem wir uns dann erstmal ausgibig damit befasst hatten auf den Präsidenten zu warten konnte der Spuk beginnen. Es ging darum irgendwelchen Handwerkern oder so Werkzeug und Maschinen (ein Präsent vom Präsident) zu überreichen. So genau weiß ich das nicht, ich versteh hier ja prinzipiell erstmal nichts. Wobei ich in vielen Menschen Talente für deutsch und englisch entdecke… Die Musikalischen Einlagen waren ein kleiner Querschnitt durch das was Togo aktuell zu bieten hat und somit äusserst interessant und lustig. Am  meisten hat mich da ein dicker Mann beeindruckt, der mit den Brüsten wackeln konnte. Links und rechts unabhängig. Zum Schluss ist dann noch so nen Umzug Folklore-Truppen durch die Manege gezogen. Auch ein paar äußerst interessante Exemplare dabei.

Anschliessend sind wir dann weitergefahren. In einem fremden Land ist so ein Fahrer äußerst hilfreich. Wenn man keinen Parkplatz findet, steigt man einfach aus und fertig. Außerdem kennt er sich aus und kann mit den örtlichen Verkehrsgegebenheiten umgehen. Als wir uns nämlich wieder Lomé, der eklig feucht-stinkenden Hauptstadt näherten war da so nen Stau. Irgendwann begannen die Autos rechts neben uns auf dem Multifunktionsstreifen vorbeizufahren. Bei uns würde man wohl Bankett oder Straßengraben dazu sagen, hier werden in der Regel diverse Güter angeboten oder Moped- und Fahrradfahrer auf diesen Streifen abgedrängt (hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich endlich mal meinen Motorradführerschein machen möchte?). Aus diesem Grund fuhren auch zunächst nur Mopeds an uns vorbei. Bis irgendwann ein Autofahrer das Experiment wagte und teste ob der Streifen breit genug für ein Auto war. War er in der Regel. Gelegentlich kamen halt Sandhaufen (es war Baustelle) mit denen die normalen Autos und die Mopeds leichte Probleme hatten (unser Pickup aber nicht). Und einmal kam uns sogar ein Auto entgegen. Dass nen ich mal Verkehr, da wird neben der Straße gefahren, mit Gegenverkehr. Der freundliche junge Herr (eine Annahme), der uns da entgegen kam hat dann auch diversen Verkehrsteilnehmern die Augen geöffnet. Es passten auch noch zwei Spuren neben die Straße. In der Regel zumindest. Die Mopeds rechts von uns machten inzwischen lustige Hoppelbewegungen, weil doch ein paar Wellen im Untergrund vorhanden waren. Und irgendwann war dann Schluß. Es ging nichts mehr. Also warten. Und noch ein wenig warten. Bis zwei Polizisten vorbeikamen und uns baten noch an dem LKW vor uns rechts vorbeizufahren und dann rechts abzubiegen, weil auf der eigentlichen Straße nichts mehr gehen würde. Dort kam uns ein Eisverkäufer entgegen, der vom Polizisten recht rüde in den nächsten Zuckerrohrstand geschoben wurde. Achja, dass das Reißverschlussverfahren hier nicht ohne böse drängeln funktioniert vergaß ich zu erwähnen. Jeder will immer der erste sein. Und wenn es nur fünf Zentimeter bringt. 200m nach dem Abbiegen sagte unser Fahrer dann: “Ich hab keine Ahnung wo wir hier sind”. Super, fünf Leute im Auto und keiner kennt sich aus. Aber der Orientierungssinn vom Fahrer hat in die gleiche Richtung gezeigt wie meiner, also hab ich mir keine Sorgen gemacht. Ganz im Gegenteil, es waren ordentliche Rumpelpisten, es war wie Achterbahnfahren, es hat Spaß gemacht. Die ortsansässige Bevölkerung stand großteils auf der Straße und hat amüsiert geguckt. Wir Deutschen würden uns ja ärgern, wenn wir plötzlich den Verkehr der Hauptstraße vorm Wohnzimmer hätten. Wir haben aber auch keine Autoverschlingenden Abwassergräben vorm Haus. Nein, es ging, mit der richtigen Routenwahl war das auch mit nem 90er-Jahre Kompaktklassewagen mit vielleicht ein bisschen Höherlegung zu meistern (mit dem aktuellen Mist aber nicht mehr). Ein paar Verkehrsteilnehmer haben allerdings nicht so ganz die richtige Routenwahl getroffen, die haben wir dann großzügig umfahren…

Irgendwann war das Gerumpel dann aber auch vorbei und ein paar Asphaltstraßen später waren wir dann müde in unserem aktuellen “zu Hause” angekommen…

Heimweh?

Ha, die ersten eigenen Erfahrungen als motorisierter Verkehrsteilnehmer gemacht. Dazu muss man wissen, die Verkehrsregeln hier sind ein wenig anders als bei uns. Zumindest inoffiziell: Motorräder haben grundsätzlich nie Vorfahrt – dafür dürfen sie über alle roten Ampeln fahren. Als Autofahrer hingegen muss man an roten Ampeln anhalten. Zumindest manchmal. Wenn kein Polizist und kein Verkehr da ist kann man auch drüber fahren. Die Hupe wird gerne benutzt um die eigene Anwesenheit mitzuteilen oder um Überholmanöver anzukündigen oder um als Taxifahrer Fahrgäste anzusprechen oder auch um einfach zu sagen, dass die Ampel grün oder nur irrelevant rot ist. In zweispurigen Kreisverkehren wird grundsätzlich die Kurve geschnitten. Was natürlich sehr sinnvoll ist, da die Straße vorher und auch hinterher zweispurig weiter geht. Für Europäer mit Einfädelängsten ist das aber sicherlich ne schöne Übung. Und überhaupt muss man ein bisschen mehr schauen, was die anderen so treiben. Man nimmt da auch Rücksicht drauf, aber das schaut ein wenig anders aus als bei uns, man fährt halt dann zu dritt nebeneinander auf der zweispurigen Straße oder hupt, um die eigene Anwesenheit zu verkünden. Achja, die Straße ist nicht nur zweispurig, sondern auch geteert. Und man kann da auch 100km/h fahren (unsere Fahrer machen das). Innerorts…

Heute früh sind wir dann mal zum Grand Marche, zum großen Markt, gefahren. Das ist zwar eigentlich ein Gebäude, aber auch drumherum, das ganze Viertel, alles ist voll mit Läden und Ständen (das eigentliche Gebäude ist auch kürzlich erst abgebrannt und somit nur ne Ruine hinterm Bauzaun). Und da kann man dann alles Mögliche kaufen. Meine Frau findet es schön lebhaft und bunt da. Ich finde, dass es stressig ist und immer abwechselnd nach gammeligem Fleisch in der Sonne (mein Favorit ist glaub ich die Schwarte vom Rind – kann aber auch dran liegen, dass ich die kürzlich auf dem Teller hatte), Fisch und lecker Weichmacher aus China stinkt. Bähh.

Danach war erstmal ne Pause nötig und ein bisschen Planschen im Hotelpool. Und ein bisschen Regen gucken (das erste Mal, dass meine Frau Regen in Afrika erlebt. Bei mir ja sowieso…)

Abends sind wir dann nochmal zum Essen in die Innenstadt. Vor uns war irgendwann ein alter Golf mit einem Aufkleber vom Autohaus Brodmann:

Für diejenigen unter euch, die nicht Bernd heißen, das ist ein VW-Händler am Bodensee. Wir sind dann zu Marox. Im Fernseher lief Bundesliega. Dortmund – Bayern. 65. Minute, 0-0.

Der Kellner kam mit der Karte. Lecker Sachen drauf, ein bisschen studieren und bäm, Mario Götze: 0-1. Dortmund startete einen Gegenangriff und verfehlte, wir bestellten. Die schöne Frau mir gegenüber ein halbes Hähnchen mit Kochbananen, ich ne Currywurst mit Pommes. Achja, Marox ist so ne Metzgerei-Supermarkt-Restaurantkombination mit Wurzeln in der deutschen Schlachtkunst. Damals, als der verblichene Herr Strauß hier noch regelmäßig mit dem ebenso verblichenen Herrn Eyadema verkehrte („Wir Schwarzen müssen zusammenhalten!“ hat der Herr Strauß angeblich dazu gemeint) wurde diese Institution wohl gegen deutsches Heimweh gegründet. Aber erstmal Hände waschen. Und Bäm, Arjen Robben, 0-2. Ich bin ja kein großer Fußballfan, aber Spiele mit hohem spielerischem Niveau schau ich schon gern. Und dann kam das Essen:

Hätte der Fußball-Kommentator nicht so nen froschschenkelbedingten Sprachfehler und wären die Temperaturen nicht bei angenehmen etwa 24° gewesen, es hätte zu Hause sein können. Tischgebet, Gabel gekrallt und los gings. Erstmal meiner Frau ne Kochbanane geklaut. Eine der wenigen lokalen Spezialitäten die mich bisher überzeugen können. Bäm, 0-3 durch Thomas Müller. Schön, da macht das Essen dann doch gleich noch mehr Spaß. Als der Teller leer war ertönte dann auch in Dortmund der Schlusspfiff und das Programm wechselte in die britische Premier Leauge. Newcastle gegen Norwich. Das erste Tor fiel in der dritten Minute, so richtig attraktiv sahs aber nicht aus (Niveau und so…). Wir konnten also beruhigt nach Hause fahren. Auf dem Heimweg sind wir dann noch einen kleinen Umweg über den Boulevard gefahren. Ein recht aktives Nachtleben da. Nachts um 8… Und die Weihnachtsdeko steht da auch schon rum:

Nein, so richtig Heimweh kommt so nicht auf… Erst wieder, wenn man versucht was im Internet zu machen.

Lac Togo

Wir leben noch. Nur falls sich da schon jemand Sorgen gemacht haben sollte. Ja, das leben hier, wenn man Pech hat, ist man den falschen Salat und trallala… So kürzlich erst geschehen in einem doch eher teuren Hotel bei einer Delegation einer Organisation. Die Kollegen mit der hier ortsüblichen Hautfarbe hatten wenig Probleme. Ansonsten hatte jene Organisation jedoch einen beachtlichen Krankenstand die darauffolgenden Tage, inkl. Zweier die sogar ins Krankenhaus mussten. Meine liebe Frau war auch dabei und darf jetzt 2 Tage zwischen Balkon, Klo und Bett pendeln…

Und was lernen wir daraus? Genau, Salat ist ungesund und böse und für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. So würde ich das Fleisch hier allerdings auch einordnen. Überhaupt das Essen hier… Ich würde kürzlich gefragt, was mir hier bisher am besten geschmeckt hat. Die Antwort ist klar, Spaghetti Bolognese gefolgt vom Wiener Schnitzel. Mit dem Einheimischen hab ich´s bisher nicht so. Mal gucken wie das wird wenn wir dann im Norden sind und nicht mehr so viel Auswahl haben. Es wird wohl jedenfalls günstiger werden. Teuer ist es hier nämlich schon. Viele hatten ja vor unserem Abflug gemeint, dass das lausige Unterhaltsgeld, dass wir kriegen reichen würde um wie die Könige zu leben. Am Arsch! Sicher, Arbeitskraft und Sachen die man hier aus der Erde ziehen oder vom Baum pflücken kann sind hier günstiger. Aber nen Restaurant wo das Essen auch schmeckt ist auch nicht günstiger als in Deutschland. Und wichtige Lebensmittel, wie beispielsweise Chips, werden aus Frankreich importiert. Da kostet dann das 135g-Tütchen Billigchips über 2 Euro. Und die schmecken dann noch nicht mal. (die französischen Lebensmittelindustrie geht vollkommen zu Recht Pleite!) Und auch sonst, alles was Spaß macht ist eher teurer als in Europa (wenn überhaupt verfügbar), das nackte Überleben hingegen weitaus günstiger…

Zurück zu schönerem. Diese Woche hatte ich mal Urlaub vom Urlaub und wir sind an den Lac Togo gefahren. Wunderschön da, aber Baden kann man natürlich nicht, da die Gefahr besteht, dass es sich dann irgendwelche Viecher in deinem Körper gemütlich machen. Bis sie dann irgendwann raus wollen. Auf dem direkten Weg. Durch die Haut. Im Detail mag ich mich damit lieber nicht auseinandersetzen, drum hab ich einfach aufs baden verzichtet. Das Wasser im Hotelpool hat uns in einladendem grün begrüßt. Auch da haben wir dankend abgelehnt… Aber ansonsten isses ganz hübsch da:

Meine Frau beim Arbeiten:

Haustiere:

Und so was rennt hier überall rum, macht Liegestützen und kaut lustig:

Frisch gebadet…

 

…im eiskalten Wasser, in das wir beide geworfen wurden :)

Julian bezogen auf Mobilität und Autonomie (Fortbewegung und Nahrungsbeschaffung nicht nur in einer fremden Sprache, sondern auch in einer Welt ohne McDonald’s und Imbissbuden –und mit teuren kleinen Chipstüten!!!) und ich bezogen auf meine neue berufliche Aufgabe.

Nach zwei eher entspannten Tagen, an denen wir von diversen meiner Vorgesetzten an die Hand genommen, in der Stadt rumgeführt, in „europäischen“ Restaurants durchgefüttert und bei geselligen abendlichen Bierchen am Strand unterhalten wurden, war ab Mittwoch der Ernst des Lebens gekommen.

Für Julian das unbeschäftigte Leben als MAP (MitAusreisenderPartner), für mich 3 Tage Workshop über das neue Arbeits-und Methodenkonzept innerhalb der Firma. Schon logisch, interessant und mir aufgrund meiner bisherigen Beschäftigung nicht unbekannt. Allerdings brachte mich der kompletten Kurs auf Französisch, die Komplexität des mir eher noch unbekannten Projektes und vor allem das lustige Rumschmeißen mit unzähligen Abkürzungen von Partnern, Institutionen und Programmen schon etwas an meine Grenzen. Dazu eine immer konkreter werdende Vorstellung meiner eigentlichen Arbeit: Es gibt für mich noch nicht mal konkrete Aufgaben. Die soll ich mir vor Ort selber suchen. Irgendwas von wegen Ausbildung an Berufsschulen verbessern, mit Handwerksverbänden weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche erarbeiten und eine bisher eher auf Sparflamme kochende Arbeitsagentur aufpeppen. Klingt spannend. Ambitioniert. Fortsetzung folgt…

Ansonsten geht’s uns gut :) Vielleicht ein kleiner Schockstart. Aber ist ja auch nicht unbedingt tragisch. Einmal Kotzen und einmal Durchfall war auch schon drin. Aber alles noch im grünen Bereich. Im Hotel (alte Seemansmission und mit dem Restaurant „Alt-München“ daneben) lässt es sich ganz gut leben, auch wenn die Kopfkissen unbequem und die Armaturen im Bad und in der Küche etwas verrostet sind. Hier mal ein paar Fotos und bald gibt’s mehr von Stadt und Strand und was wir sonst noch so entdecken  :)

 

 

Lomé

Hallo, guten Tag und herzlich Willkommen!

Wir sind da, in Afrika. Gut angekommen. Mitten in der Nacht sind wir dann noch vom Flughafen zum Hotel gefahren. Einmal quer durch die Stadt. Und dann erstmal schlafen. Gar nicht so einfach, wenn es so warm ist. Unser Hotel ist ja schon ein wenig betagt, da macht die Klimaanlage dann mehr laute, schlechte Luft als kalt. Ich weiß nicht ob das dann ein Fortschritt ist…

Tagsüber ist natürlich auch warm, aber solange man sich nicht gerade direkt in die Sonne stellt ist es durchaus erträglich, manchmal schwitzt man halt ein wenig mehr, obwohl man nichtmal viel tut.

Ansonsten, wie ist Afrika so? Die ersten Eindrücke? Nun, anders als erwartet natürlich. Und noch nicht so afrikanisch. Wir sind noch viel in der  Zentrale des Arbeitgebers meiner Frau und mit den Leuten da unterwegs. Die Straßen sind bei weitem nicht so chaotisch wie ich es erwartet hätte und der Fahrzeugbestand ist erstaunlich modern. Ausser den Taxis, die in der Regel höhergelegte, ältere Limusinen und Kompaktwagen sind, gibt es kaum Autos die in europäischen Metropolen negativ auffallen würden (ich hab auch schon nen Cayenne und nen ML 55 AMG gesehen). Also praktisch wie Paris, nur mit modernen SUVs statt alten Twingos. Und es gibt massenhaft Motorräder. Und schöne alte Peugeots. Und kaputte alte Mercedes, nur Opel scheint noch schlimmer zu sein. Klassische Land-Rover, die man genauso in Afrika erwartet wie Frauen mit nackten Brüsten sieht man allerdings genau so selten wie Frauen mit nackten Brüsten… Aber gut, wir sind ja auch nnoch nicht aus der Stadt herausgekommen.

Ansonsten gibt es hier in der Hauptstadt Lomé viele Menschen. Aber das haben Städte mit 7-stelligen Einwohnerzahlen wohl so an sich. Fast alle davon sind schwarz, was für mich doch ein wenig ungewohnt ist. Die Verhältnisse sind oft ein wenig einfacher, aber Slums oder ähnliches hab ich noch nicht gesehen. Und vieles ist auch erstaunlich modern…

So, erstmal genug geschrieben, ich hab Hunger, und meine Frau hat mir kein Geld gegeben. Schon blöd plötzlich so abhängig zu sein, ich glaub ich muss erstmal die wertvollen Süßigkeitenvorräte vernichten :-)

 

Bald gehts los…

…und bald ist morgen. Und bald ist auch alles fertig gepackt. So ne kleine Reise auf einen neuen und unbekannten Ort erfordert ja leider doch einiges an Vorbereitungen. Das ist meistens relativ doof. Wer packt schon gerne Koffer? Wer hat Freude daran aufs Amt zu gehen oder schlimmer noch, Versicherungen zu kündigen? Aber es gab natürlich auch schöne Momente. Viele schöne Momente. Wir haben noch viele liebe Menschen besucht und hatten dabei einige tolle Erlebnisse mit ihnen.
Ich denke da beispielsweise an meinen letzten Arbeitstag, und das schöne Geschenk meiner Kollegen, von dem ihr hier bald noch mehr sehen werdet… Oder an schöne Gottesdienste. Menschen, die mitten in der Nacht aufgestanden sind um mir noch was mitzugeben. Gemütliche Abende auf diversen Sofas und vieles mehr.

Ansonsten haben wir schon viel vorbereitet. Impfungen, Sachen gepackt, monatelang darüber nachgedacht, welches Fahrrad ich mitnehmen soll, und ein Auto zur Fähre nach Afrika gebracht:

So, morgen gehts los. Auf nach Togo.